Forderungskatalog zur Bürgermeisterwahl 2026

Zukunft gestalten – Erkner gemeinsam klimafreundlich, inklusiv und lebenswert machen

Unser Forderungskatalog zur Bürgermeisterwahl am 22. Februar 2026

1. Klimaschutz & nachhaltige Stadtentwicklung

Ziel: Erkner klimaneutral und zukunftssicher gestalten – durch kommunale Maßnahmen,
Energieeinsparung und Bürgerbeteiligung

Energie- und Wärmewende auf kommunaler Ebene:
→ Kommunale Gebäude auf klimaneutrale Wärmeversorgung umstellen

(z. B. durch Wärmepumpen, Solarthermie)

→ Erstellung eines kommunalen Energieeinsparplans. Förderung nachhaltiger Mobilität

(Verkehrswende)
→ Ausbau sicherer und durchgängiger Fahrradwege innerhalb der Stadt und aus Erkner heraus
→ Ausweitung von Tempo-30-Zonen in Wohngebieten und rund um Kitas und Schulen
→ Rechtssichere Geschwindigkeitsüberwachung („kommunaler Blitzer“), Straßenverkehr neu denken – Friedrichstraße entlasten
→ Einführung eines Parkraumbewirtschaftungskonzepts mit Anwohnerparken
→ mehr E-Ladesäulen
→ Erweiterung des ÖPNV

2. Lebenswerte Stadt für alle Generationen

Ziel: Erkner als attraktiven Wohn- und Lebensort erhalten und weiterentwickeln.

→ Wohnraumschaffung mit sozialem Fokus

Shared Space in Erkner etablieren:
→ Pilotprojekt für einen verkehrsberuhigten Bereich, in dem Autos, Fahrräder und
Fußgänger gleichberechtigt unterwegs sind – z. B. rund um das Stadtzentrum oder
die Friedrichstraße.

Attraktive Innenstadt und Stärkung des Einzelhandels:
→ Prüfung von Förderprogrammen über die WGE für Gewerbemieten
→ Nutzung der Gewerbesteuerpolitik zur Unterstützung ortsansässiger kleiner Unternehmen
→ Begrünung, Sitzmöglichkeiten und ein durchgängiges Gestaltungskonzept für die City

Mehr Platz für Kinder & Familien:
→ Ausbau bzw. barrierefreien Umbau bestehender Spielplätze im Stadtzentrum

3. Beteiligung, Inklusion & starke Zivilgesellschaft

Ziel: Eine Stadtgesellschaft, in der sich alle Menschen zu Hause fühlen und mitgestalten können

Gerhart-Hauptmann-Forum als Begegnungsort:
→ Ausweitung der Angebote für Kinder und Jugendliche
→ Bereitstellung von Räumen für zivilgesellschaftliche Initiativen, demokratische Bündnisse

4. Demokratie fördern – Haltung zeigen

Ziel: Erkner als offene, demokratische Stadtgesellschaft stärken

Klares Bekenntnis gegen Rassismus und Ausgrenzung:
→ Teilnahme an Bündnissen für Demokratie und Toleranz
→ Resolutionen und Veranstaltungen zur Verteidigung der Menschenrechte auf kommunaler Ebene

Demokratiebildung vor Ort stärken:
→ Kooperation mit Schulen zur Förderung politischer Bildung und Beteiligung
→ Unterstützung von Projekttagen, Schüler*innen- Parlamenten oder Jugendforen