Verantwortung für unsere Stadt: Erkners Grüne fordern mehr Bürgerbeteiligung beim Stadtentwicklungskonzept

Am 12. März 2026 hat die SVV Erkner mit großer Mehrheit die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) beschlossen.
Wie bereits im Zeitraum von 2010-2025 ist es in Zusammenarbeit mit der Agentur Complan entstanden. Für die nächsten 15 Jahre sind zentrale Vorhaben Erkner als Kultur- und Freizeitanker in der Region zu verorten und gutes Leben in Gemeinschaft zu etablieren.
Ein starkes, attraktives Stadtzentrum weiterzuentwickeln steht genauso im Fokus wie die räumliche und funktionale Aufwertung von Bahnhof und Bahnhofsumfeld.
Außerdem geht es um den nachhaltigen Umgang mit Flächen und Ressourcen
sowie die bewusste Gestaltung Wirtschaftlicher Transformation.

Erdmute Scheufele, Sprecherin des grünen Ortsverbands und Stadtverordnete, betont die Wichtigkeit der Kinder- und Jugendbeteiligung. „Schließlich legen wir die Entwicklung des künftigen Lebensraums für die nächsten Generationen fest. Sie sollten die ersten sein, die gefragt werden, ob das so ihren Vorstellungen entspricht! Zwar hat es Beteiligung gegeben, ich frage mich aber, ob es bei allen angekommen ist und wie es bis 2040 mit der Einbindung von Kindern und Jugendlichen weitergeht.“
Die Fraktion BÜNDNISGRÜNE/ÖDP für Mensch & Natur in Erkner hatte zum Entwurf einen Änderungsantrag eingebracht mit der Empfehlung, einen weiteren Beteiligungsprozess zu starten und z.B. Vereine einzubinden. Der Antrag verfehlte eine Mehrheit. „Wir möchten nicht blockieren, sondern eine lebenswerte Zukunft für Erkner unterstützen. Daher haben wir das INSEK, wie es entwickelt wurde mit beschlossen und wünschen uns nun eine kurze und knackige Zusammenfassung, wie es die Verwaltung im Gespräch zur Sondersitzung angekündigt hat.“, so Scheufele.